Der Fehler im System Google

Die Google Suche hat einen wesentlichen Fehler. Dieser ist so gravierend, dass es eines Tages sich selbst überflüssig machen könnte. Der Fehler im Algorithmus ist seine Grundfunktion. Wie wir wissen wertet Google hauptsächlich die Referenzen anderer Websites auf eine bestimmte aus. Zwar werden noch zig weitere ominöse Faktoren einbezogen, aber dies ist der Ansatz den Google zu dem gemacht hat was es ist. Es ist die Kernidee und niemand zuvor hat sie so konsequent umgesetzt. Bekannt ist dieses Verfahren übrigens auch bei der Bewertung des Renomeés von Wissenschaftler – also wer wird wie oft zitiert – was erklären könnte wie die Uni Studenten seinerzeit auf die Idee gekommen sind, dass die Welt Google braucht. Nun gibt es aber einen wesentlichen Fehler in der Umsetzung. Ein zunächst kleiner und unmerklicher Fehler, der sich dann aber exponentiell vergrößert.

Die User, die täglich eine Suchmaschine verwenden, wählen bevorzugt die ersten Ergebnisse der ersten Seite. Die Wahrscheinlichkeit für nachfolgende Treffer angeklickt zu werden sinkt fast logarithmisch. So steigt nun wieder die Wahrscheinlichkeit, dass ein User wiederum eine Quelle zitiert und einen Link zu dem Suchergebnis legt. Das passiert ständig in Einrichtungen wie Foren, wo Fragen diskutiert werden und einige Mitglieder die Antworten in Form von Quellenlinks mitteilen. In der Folge steigt das Ranking dieses Suchergebnisses weiter an und zwar im Verhältnis zu nachfolgenden Suchergebnissen nicht einmal linear, sondern überproportional. Die Abstände zwischen den einzelnen Suchergebnissen wachsen und der einmal gebildete Trend verfestigt sich. Für nachfolgende Beiträge zum Web wird es immer schwieriger aufzuholen. Ausnahmen durchbrechen diesen Mechanismus, aber im Schnitt bewirkt dieses Verfahren, dass in nicht all zu ferner Zukunft nur noch wenige Suchergebnisse schwanken – aufgrund von aktuellen Ereignisses z.B. – aber alltägliche, häufig gebrauchte Begriffe wie Schienen zu den immer selben Ergebnissen führen. Das Netz und seine Beiträge würde in weiten teilen statisch. Nun kann man mit zusätzlichen Parametern und Ausnahmen diese Tendenz abschwächen und Zeit gewinnen, der grundsätzliche Trend wird jedoch von dem prägenden Algorithmus vorgegeben und der wird früher oder später unhaltbar dafür sorgen, dass er nicht mehr zu gebrauchen ist. In weiten Teilen bräuchte man keine echte Suche mehr, es würde genügen die Ergebnisse zu speichern und die ersten Seiten unverändert wieder zu geben. Wer an diesem Zeitpunkt ein paar Nischen besetzt hat, braucht sich um das Ranking keine Gedanken mehr zu machen, ihm gehört – und er kontrolliert – einen Teil des Netzes. Wettbewerber haben kaum eine Chance dort noch herein zu kommen, es sei denn sie kaufen dem Eigentümer den „Claim“ ab nutzen ihn als Werbefläche oder legen ihn brach um selbst höher zu ranken.

Gefühlsmäßig möchte man meinen, dass nach dem Internet etwas wesentlich Neueres kommt. Aber das muss nicht so sein. Immerhin haben Milliarden Menschen über viele Jahre eine große Menge an Informationen zusammengetragen und aktive Lösungen geschaffen. Der Grundstock der Informationen wird genauso wenig einfach verschwinden wie Bücher aus dem Mittelalter. Man wird es so lange hegen und pflegen wie es geht. Es gibt keinen Grund auf diese globale, einmalige Menschheitsleistung zu verzichten. Genausowenig wie man die Pyramiden abreist nur weil es keine Pharaonen mehr gibt. Was am Anfang dieser Entwicklung passiert und an Verknüpfungen erzeugt wird, bleibt noch lange Zeit bestehen. Daher ist es empfehlenswert jetzt noch die Gelegenheit zu nutzen, letzte thematische Nischen im Internet zu besetzen, bevor die Reise nach Jerusalem endet.

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Datenüberflutung/Datenschwund – Zukunftsproblem des Internet

Seit Mitte der 1990er Jahre füllen Menschen und Maschinen die Datenbestände des Internets. Einige sind vergänglich, wie zum Beispiel das Lieferprogramm vom Ottoversand aus dem Jahre 2003. Andere stehen wie in Stein gemeißelt, siehe Wikipediaeniträge zum Periodensystem und eine dritte Kategorie kennen wir noch nicht, da es die Breaking News oder die Facebookeinträge von morgen sind.

Diese drei Schichten des Internets stellen somit den Pool an Informationen dar, die wir zu einem Zeitpunkt X von dort abrufen können. An der ein oder anderen Stelle bilden sich also schwer auflösbare Klumpen von Daten, die sogar noch langsam anwachsen. Dabei handelt es sich meistens um Wissen. Dort tut sich in aller Regel verhältnismäßig wenig, aber stetig. Dieser – ich nenne ihn mal Wikisumpf wird mit der Zeit quantitativ alle anderen Bereich überholen. Die Anhäufung von Fakten und purem Wissen wächst langsam aber dennoch bedrohlich. Wenn wir uns als Nutzer so verhalten wie bisher und auch einem neuen Internetangebot hin und wieder Beachtung schenken, dann finden wir uns schnell wieder bei Altbekanntem. Wenn wir aber immer nur der neusten Headline der Bild und dpa nachjagen, dann gibt es keine Vertrautheit. Als ich mal vor einiger Zeit versuchte einen alten Zeitungsartikel zu recherchieren, musste ich feststellen, dass die Links, die ich mir am Tage des Erscheinen alle gesetzt hatte, zum großen Teil ins Leere liefen. Nachrichten sind verderbliche Ware und merkwürdigerweise haltenes viele nicht für nötig sie zu archivieren. Was dabei an Informationen verloren geht steht auf einem anderen Blatt. Der Trend, Nachrichten nach einer gewissen Zeit einfach zu löschen arbeitet der Wikisektion zu – quantitativ natürlich, denn was nutzt es mir zu wissen welchen Schmelzpunkt Bismut hat, wenn ich nicht mehr erfahren kann wer vor 5 Jahren diesen schrecklichen Unfall an der B3 gebaut hat? Ich es aber wissen WILL?

Fazit: Es wird immer leichter die Informationen zu recherchieren, die feststehende Fakten beiinhalten. Das Geschehen an einem Tag X verschwimmt hingegen im Nebel des Internets. Dort sind aber auch viele Fakten enthalten, Wahrheiten und wertvolle Informationen. Google findet sie nicht mehr. Stattdessen häuft die Menschheit Daten an, die eines Tages den mündigen Nutzer überfordern werden. Es sind zu viele um in verlässlicher Zeit die richtigen aufzufinden. Das Internet wird mit Daten „gestopft“. Wer sich nur auf facebook und ebay aufhält, merkt davon nichts. Nichts ist so alt wie der Tweet von letzter Stunde. Nichts so unbedeutend wie die vor 3 Sekunden abgelaufene Auktion. Nun könnte man meinen, dass auch früher kein Chronist auf dem Marktplatz stand und jedes halbe Kilo Käse protokolliert hat. Das mag sein, aber ich rede hier vom Ungleichgewicht bestimmter Informationen zu solchen die vielleicht(!) später einmal nützlich sein können. So wie die Videoaufnahme an der Tankstelle, die alle 48 Stunden überspielt wird. Was aber, wenn ich die Aufnahme erst Wochen später brauche?

So geschehen bei den Anschlägen am 11. September auf das Pentagon. Einige entscheidende Aufnahmen waren mittlerweile längst überspielt. Niemand hatte daran gedacht, dass eine Kamera auf den Anschlagsort gerichtet war. So bleiben uns nur lächerlich verwackelte Bilder vom größten Anschlag der jüngeren Menschheit. Der Wert der Information lässt sich nur im Kontext ermitteln nicht aus der Tatsache heraus, ob es sich um Echtzeitinformationen handelt oder Schulbuchwissen. Vorratsdatenspeicherung ist in diesem Sinne eine Notwendigkeit, auch zur Entlastung von Beschuldigten. Exakte Protokolle von medizinischen Eingriffen wären es auch. Wir sollten es uns überlegen, ob es nicht wichtiger ist, die veränderlichen Fakten mehr zu archivieren als die , die man auch in jedem wissenschaftlichen Buch nachschlagen kann. Da und auch bei Wikipedia, steht zwar alles über unser Sonnensystem und den Zitronesäurezyklus der Pflanzen drin, wann welcher Krieg in welchem Land begonnen und beendet wurde, aber nicht, wo man am 23.6.2004 um 16:34 war. Oder wissen Sie das auswendig?

Valentinstags-Ideen für Männer, die keine Ideen haben

OMG! – Valentintstag rückt näher und du hast absolut keinen Plan?

Unter:  Ideen für Männer, die keine Ideen haben findet ihr eine Reihe von Geschenkvorschlägen für den Valentinstag, mit direktem Link zu den Anbietern.

Das geht über die klassischen Valentintstagsgeschenke wie  Blumen über Parfüm und Schmuck, bis zu Sternetaufen. Aber auch für Schlafmützen, die den Valentinstag verpennt haben,  ist etwas dabei.

 

Ein gutes Dutzend kostenlose SEO Tools

Unter http://www.seo-rama.com/tools-plugins-gadgets/15-kostenlose-online-seo-tools finden sich 15 kostenlose SEM/SEO Tools. Der Artikel ist zwar schon etwas älter, aber die meisten Tools gibt es heute noch.

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24 Free Blogs in der Übersicht

Unter http://www.linkbuilding-profi.de/deutsche-free-blog-anbieter findet man eine recht aktuelle Übersicht von 24 Anbietern, kostenloser Blogs. Der Kollege hat sich hier viel Mühe gemacht und einige Zusazuinformationen zu dne Anbietern in die Tabelle reingepackt, daher sei ihm dieser Backlink hier vergönnt. Ich habe vor einen ähnlichen Artikel zu verfassen. Bis dahin….

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Das Beste kommt zum Schluss

2 Jahre ist der nur1cent Blog nun online, 100 Artikel wurden meisterhaft gezimmert, gedichtet und illustriert.Ganz schön viel, puh.

Viel Mist stand hier zu lesen, aber wer meine SEO Philosophie kennt, der weiß, dass sowas eh niemand liest. Das Internet ist die Wand, die du mit Blödsinn vollschmieren kannst und keinen stört´s…

Neben vertikalen Surfern hatte ich ja auch noch darüber philosphiert (schreibt man das jetzt so?), dass man mit bloggen kein Geld verdienen kann. Stimmt nicht so ganz, ein paar Kröten bleiben dann doch noch über, man muss aber wirklich die miesesten Tricks anwenden um auf einen grünen Zweig zu kommen!

Aber bevor hier jemand meint, das wäre Promo für mein erstes „Wie mache ich im Internet Geld“ ebook für 99 € – nein, sowas tue ich nicht. Bin doch nicht so blöd und verrate für nicht mal einen Hunni wie es geht! Da müsst ihr schon selbst den harten Weg gehen oder ihr geht auf und ich hab nen Konkurenten weniger. Ich verrate auch keine Zahlen, Zugriffe und sonstigen Schmus. Wenn du wissen willst wie es läuft, musst du halt recherchieren.

Wenn du allerdings nett fragst, oder extrem gutaussehend bist, könnte es auch für lau gehen..

So, hier nun die Webrundschau für heute:

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George Clooney Lookalike bekommt was auf die Eier

6. September 2011 1 Kommentar

Schaut euch mal diesen Spot an, der ist wirklich fies.

Hier wurde von einer schweizerischen Hilfsorganisation, dem guten George ein Kaffeschild in die Klöten gehauen. Das tut weh und sorgt für mächtig Ärger beim Kafferöster Nestlé. Der nämlich will diesen Spot gleich verbieten lassen. Wir hoffen, dass ihr ihn trotzdem noch geniessen könnt und finden: Any news is good news!
So bleibt man(n) im Gespräch, auch wenn´s weh tut!

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