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Handstaubsauger, die Besten testen

Die Top Handstaubsauger

Als ich neulich zum ersten mal den AEG AG 813 Cyclonic 2in1 Akkusauger in den Händen hielt, war es um mich geschehen. Nach Tagen der Suche nach einen geeigneten Gerät für den Esstisch, die Küche und anderer „Krümelecken“ im Haus schien ich endlich am Ziel zu sein. Ich gebe zu, dass ich zeitweise mit dem Dyson DC30 Akkusauger / 200 Watt / 14,8 Vliegebäugelt hatte – doch dazu später.Zunächst einmal sollte der Sauger nur die üblichen Aufgaben erfüllen, eben per Hand mal eben ein paar trockene Krümel aufsaugen, bevor sie Fliegen und andere Getier anziehen. Für diesen Zweck gibt es endlose Billiggeräte. Solche Sauger hatte ich in der Vergangenheit immer mal wieder auf die Schnelle gekauft. Sobald die Akkus den Geist aufgaben war jedoch Schluss.

Schön, schön - der elektrische Besen als Blickfang und Designobjekt

Praktisch - der Handsauger wird einfach ausgeklinkt. Der Besen ist gleichzeitig Ladeschale

Beim letzten brach die Stelle an dem der Sauger geöffnet wird so unglücklich, dass er nur noch mit Panzerband zugeklebt benutzt werden konnte.All dies war zum Glück bei diesem Gerät nicht nötig. Es verrichtet seit einem Jahr klaglos seinen Dienst. ich bin überrascht, dass die Akkuleistung noch wie am ersten Tag ist, obwohl ihm einiges zugemutet wird. Ja, ich gebe es zu: Ich habe auch mal nasse und feuchte Sachen aufgesaugt ! Dafür schäme ich mich zutiefst, aber er hat es klaglos überstanden. Auch Fliegen, die ich nicht unbedingt an die Wand klatschen wollte landen jetzt elegant in dem Cyclonic und werden dort zur letzten Ruhe gebettet. Ansonsten kann der Cyclonic, wie sich das gehört, Staub und trockene Krümmel saugen, Softairkugeln und er schafft auch relativ schwere und sperrige Teile.

Ein Handsauger, der auch Treppen kann

Ein weiteres „Kampfgebiet“ ist unsere Treppe. Sie ist etwas stark verwinkelt und das Schleppen von Staubsauger ( Dyson ) mitsamt Kabel ist extrem mühsam. Selbst die relativ schlanken besenartige Vorwerkgeräte sind immer noch zu schwer. Außerdem ist das Kabel eine echte Sicherheitsfalle, denn man kann darüber stürzen, sich verheddern und was weiß ich noch alles.

Da fand ich die Idee genial, den Handsauger in einen Art Besen zu integrieren und so einen leichten Sauger für die Treppe dazu zu bekommen. Üblicherweise bin ich kein großer Fan von All-in-One Geräten, meistens sind sie eben nur ein Kompromiss und leisten bei allen Aufgaben nur einen Teil. Dies ist aber beim AEG Cyclonic eindeutig nicht der Fall. Der Handsauger hat unbändige Kraft , läd schnell und als Akkubesen ist der Staubsauger mittlerweile so beliebt, dass jeder Besuch mal ran will.

Ein beleuchteter Besen

An der vorderen Kante des Besenteils befinden sich LEDs die den Bereich schön ausleuchten – eine tolle Idee, gerade für die Winkel bei der Treppe und beim Saugen unter der Couch.

Nun ja, 2-1 Geräte gibt es mittlerweile auch einige, warum gerade diesen hier ?

Also, ich habe wirklich lange und pingelig verglichen ( vom Preis her tun die sich nicht viel ) und es ist die Summe der Details, die den AEG AG 813 Cyclonic einzigartig machen.

Zunächst war ich etwas skeptisch, da es durchaus Geräte mit mehr Leistung gibt. Deren Akkus haben eine höhere Spannung, was sich in der Regel auf die Drehzahl des Motors auswirkt. Aber ein Vergleich hat mich überzeugt. Der Cyclonic ist bärenstark, es kommt eben auch auf die Übersetzung der Kraft drauf an. Ausserdem laden die Geräte mit höherer Spannung länger, brauchen mehr Strom, ein größeres Netzteil und werden wärmer.

Der AEG Cyclonic Besen lässt sich fast horizontal benutzen, man kommt also unter jede noch so flache Couch. Er ist dabei vorne auch noch extrem flach – perfekt. Als Handgerät dürfte er nicht stärker sein, denn er saugt mühelos Tischdecken und ähnliches an.

Ausdauer

Der Cyclonic läuft rund 15 Minuten , mindestens 10 Minuten davon mit konstanter Leistung, wenn nicht länger. Die Ladezeit beträgt rund 2-3 Stunden. In der Praxis ist man immer fertig bevor die Leistung nachlässt.

Ohne Filtertüte

„Natürlich“ arbeitet der AEG AG 813 Cyclonic ohne Filtertüte und somit ohne Folgekosten ! In der Praxis ist dies der derzeit beste Handstaubsauger, obwohl die zusätzliche Akkubesenfunktion das Bewerten erschwert, aber das Arbeiten deutlich erleichtert. Schön ist er obendrein. Man kann ihn problemlos in fast jedem Wohnraum aufstellen ohne dass es unwohnlich wirkt. Neugierige Blicke von Besuchern sind garantiert !

Nun zum Dyson

Wie versprochen wollen wir aber auch nochmal den Dyson DC30 Akkusauger / 200 Watt / 14,8 V unter die Lupe nehmen. Dyson, der geniale englische Erfinder ( warum kann der eigentlich nicht deutscher sein ) erfindet die Welt ständig neu und was er macht ist guuuut. Als ich mir vor 10 Jahren einen Dyson Staubsauger als Geburtstagsgeschenk wünschte hat man mir noch einen Vogel gezeigt.

Stylish ist er schön...

Kreuzung aus Kaffemaschine und Akkuschrauber..

Aber ich habe es nie bereut. Die Geräte waren und sind zwar teuer, aber damals war der jährliche Gang zum Staubsaugerbeutelhändler noch gang und gäbe. So gesehen war der Dyson für mich billig, denn ich habe es mir erspart. Mittlerweile haben fast alle Hersteller nachgezogen und eigene beutelfreie Sauger auf den Markt gebracht. Na also – es geht doch !Der Dyson DC30 Akkusauger ist ein Vertreter dieser beutellosen Gattung und sein ungewöhnliches Äußeres muss man erst mal zur Kenntnis nehmen.Warum man diese Form gewählt hat, ist mir nicht ganz klar. Vielleicht wollte man auch mit aller Gewalt etwas anders machen als andere.

Vorteile des Dyson aufzuzählen, fällt mir an dieser Stelle wirklich schwer – im wahrsten Sinne des Wortes. Die Handhabung erinnert ein wenig an einen Akkubohrer, ich empfinde die Arbeitshaltung als unhandlich und kopflastig.

Kraftvoller Auftritt

Der Dyson ist gewohnt stark, 200 W sprechen da schon für sich. Aufgrund der verwendeten Technik eignet sich der Dyson somit für Aufgaben, bei denen ein handlicher Staubsaugerersatz gesucht wird. Hier ist er genial und spielt seine technischen Finessen wie Lithium-Ionen Akku voll aus.

Die Ausdauer

Die Akkulaufzeit ist mit knapp 5 Minuten mehr als bescheiden und beschränkt den Einsatzbereich auf wenige Anwendungen. Selbst als Sauger für das Auto ist das etwas dürftig, wobei die Leistung wiederum ihn dafür prädestiniert. Leider lässt er sich aber auch nicht am KFZ Bordnetz betreiben.

Der größte Nachteil..

ist mit Sicherheit der hohe Preis. Der liegt bis zu 50% über dem üblicher Geräte. Das Konzept macht mehr den Eindruck einer technischen Studie, als eines tatsächlich benutzbaren Haushaltsgeräts.Die meisten Features, die der Dyson bietet ( beutellos, aufklappbarer Staubbehälter,kurze Ladezeit), bieten andere Geräte längst auch. Das merkwürdige Aussehen allein ist noch kein Designvorteil.

Der größte Vorteil…

ist das stylische Image des Geräts. Eine Werbeagentur oder Architekturbüro wird wohl kaum um den Dyson herum kommen. Wer Apples tracktiert und auch sonst Wert auf Style legt, wird wohl nicht so viel krümeln und daher mit dem Dyson bestens bedient sein.

..and the winner is…

für mich eindeutig der AEG Cyclonic. Es ist ein ausgereiftes, praxisnahes Gerät mit vielen kleinen, aber wirkungsvollen Details, die einem die Arbeit erleichtern. Es sieht schick aus, ist robust und saugstark. Echte Nachteile kann ich nicht erkennen. Daher gilt ihm die uneingeschränkte Empfehlung.

Bezugsquellen:

AEG AG 813 Cyclonic bei Amazon

Dyson DC30 Akkusauger / 200 Watt / 14,8v bei Amazon

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