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Facebook für Tote

11. September 2010 Hinterlasse einen Kommentar

Als ich neulich mit einem Bekannten über kommende Trends und Hypes des Internets fabulierte,  hatte ich ein dutzend Ideen und er nur eine – den Internetfriedhof- the next big thing. Irgendwie wollte ich das nicht so ganz kaufen, denn wen interessiert es schon, was nach seinem Ableben mit seinem digitalen Fingerabdruck im Internet passiert?

Scheinbar doch eine  ganze Menge Leute, oder zumindest genügend um daraus ein Geschäft zu machen – die digitale Unsterblichkeit. Was dem Pharao die Pyramide, soll zukünftig dem Nerd der Internet Friedhof Stay Alive sein.

Dabei ist die Website bislang noch eher dürr bestückt. Wer sich kostenlos bei Stay alive anmeldet, bekommt quasi einen Art Facebookaccount mit Sonderfunktionen. Da wäre zum Beispiel – neben den üblichen Features wie Bilder hochladen und eine eigene Seite gestalten – die Möglichkeit einen Stammbaum mit den lieben Verwandten anzulegen. Per Geotagging wird die Position der Grabstätte verortet – wenn sie denn schon bekannt ist. All dies ist nicht sooo spektakulär, aber eine Funktion hat dann doch etwas von dem, was ICH mir unter der digitalen Unsterblichkeit vorstelle. Ein Datentresor nämlich, der nach Vorgabe Daten an vordefinierte Personen freigibt – oder eben auch nicht. Der Verblichene kann also aus dem Reich der Toten heraus dafür sorgen, dass wichtige Passwörter von Linuxservern an eine Person ( oder Organisation??) seiner Wahl verteilt wird.

Die Möglichkeiten, die mir da so in den Sinn kommen sind vielfältig:

  • Helmut Kohl könnte endlich mal mit der Liste der Spender rausrücken – oder ob es überhaupt welche gab.
  • Julien Assange könnte seine Insurance Datei ablegen, ohne zu befürchten, dass einer seiner Super-Nerd-Geek-Fans sie nicht doch noch vorher knackt.
  • Osama Bin Laden könnte uns mal höchstpersönlich verraten, wo er sich all die Zeit so rumgetrieben hat – falls er nicht schon zu Staub zerfallen ist.
  • ….und sämtliche Betreiber sämtlicher Server, Blogs und sonstigen Passwort geschützten Zugängen könnte dafür sorgen, dass die Firma in der sie gerade als Admin arbeiten nicht Insolvenz anmelden muss, nur weil keiner sonst die ganzen Codes kennt.

Für jeden ist also was dabei. Jedem fällt dazu bestimmt etwas anders ein, dass er gerne nach dem Ableben eines anderen greifbar hätte – oder vielleicht liebr auch nicht.

Natürlich kann man auch ganz altmodisch Briefe an jeden schreiben und dann in die Nachtischschublade legen. Da steht dann der Code vom Haustresor, die PINs und TANs, wo das ganze Schwarzgeld liegt und was weiss ich nicht noch. Blöd nur, wenn sowas mal von den Kindern, der Frau, dem netten Beamten bei der Begehung des Hauses  ( nachdem der bösen Einbrecher während des Urlaubs bereits die ganzen Briefe mit den Kreditkartendaten mitgenommen haben). Vielleicht findet es ja auch die Frau einen Tag vor der Scheidung. Oder der drogensüchtige Freund der Tochter.

Mit Sicherheit finden solche Sachen immer die falschen Leute und daher ist es legitim, darüber nachzudenken um man das nicht auch irgendwie auf zeitgemäßen Weg regelt oder ob man stattdessen Zeichen in Tonplatten ritzt.

Also, das Überleben der digitalen Identität wird mal eine ernstzunehmene Killerapplikation der Zukunft ( was fürn Wortspiel, hey).

Der nächste Schritt

Ich habe mir das immer so vorgestellt, dass so viele Informationen wie möglich aus dem Leben gesammelt werden. Bilder,Videos,Handydaten,Kreditkartendaten usw. Das kann dann später einer künstlichen Intelligenz ermöglichen, daraus ein Art digitales Gehirn zu erzeugen, was dem des Menschen entspricht. Je mehr Material diese künstliche Intelligenz von einem Menschen hat, desto besser kann sie sein Wesen nachahmen.

Bilder sind schon mal ein Anfang, Videos wären wohl noch aussagekräftiger. Vielleicht wird es auch mal ein paar Standardsituationen geben, die dem System überliefert werden müssen um das Wesen, Charakter und Intelligenz eines Menschen nachzubilden. Natürlich an dem Punkt seines Lebens, an dem es dem Benutzer am besten gefällt. So wie man sich auch seinen Körper an einem bestimmten Punkt wünschen würde, wenn man ihn wie ein Ersatzteil nachbauen könnte. Kann man auch irgendwann, aber dazu ein ander Mal.

Also die digitale Wiederauferstehung sollte im besten Alter festgelegt werden. Obwohl – das bedeutet, ab da an geht es nur noch bergab!

Wenn ich also festlegen würde, dass mein digitales Alter Ego so , sagen wir mal 35 Jahre alt sein soll- also nicht mit Informationen gefüttert werden, die ich NACH diesem Zeitpunkt gemacht habe, dann würde dem System eine Art Gedächnisschwund befallen. Nämlich alles was mir ab diesem Zeitpunkt zugestosssen ist. Mein Ziel ist es ja, einen Art Avatar zu erschaffen, der sich so verhält, wie ich es auch getan hätte. Da man aber über die Jahre immer wieder neue Erfahrungen sammelt und diese in das Verhalten einfliessen. ( Hundefreund wird vom Hund gebissen,  Holla,  dieses Snowboarding geht ganz schön auf die Knochen…), wäre es falsch dem Avatar dieses Wissen mit auf den Weg zu geben.

Problematisch wöäre es allerdings, wenn das System neue,andere Erfahrungen sammeln und sich somit in eine andere als die eigene Richtung entwickelt. Dann könnte es passieren, dass er genau das Gegenteil von dem tut was man selbst getan hätte. Paradox.

Also muss es an einem Zeitpunkt einen Schnitt geben. Dann dürfte das Alter Ego auch noch nichts von seinem Tod und seine Umstände wissen. Denn wäre das anders, würde es sich ja auch entsprechend verhalten und z.B. mit dem Pilzesammeln aufhören, oder endlich mal den Führerschein abgeben. Oder eben doch nichts mit der besten Freundin der Frau anfangen… jaja, wenn man immer vorher wüsste, wie die Sache ausgeht, da würde man sich wohl einiges ersparen, oder?

Also, wir haben jetzt das Wesen des Alter Egos. Geprägt durch die individuellen Erfahrungen und Anlagen. Geburt, Eltern, Schule, erstes Auto – soweit so gut.

Das Wissen, dass Mr. Avatar dann zu diesem Zeitpunkt hat ist nur eine Sache von Daten, die abgerufen werden müssen.

So, jetzt könnte ich mir so ein hübsches 3-D Hologramm wie aus Star Wars vorstellen, lebensgroß oder auch kleiner mit dem man interagieren kann. Man kann so dem Verstorbenen noch die ein oder andere Frage stellen. Sei es was sein Wissen angeht oder um seinen Rat zu hören. So eine digitale Wiederauferstehung birgt natürlich einen großen Suchtfaktor für manche Leute, man müsste auch befürchten, dass man manche Nervensägen ( Siehe Liste oben) vielleicht nie loswird. Die könnten dann jahrtausende ihre kruden Theorien verbreiten und dafür sorgen, dass sie nicht in Vergessenheit geraten. Da sie keine Körper hätten, gäbe es keine Ermüdung und keine Altersmilde. Diktatoren, Popstars und Promis könnten bis in alle Ewigkeit wirken und angebetet werden.

Nordkorea müsste nicht alle paar Jahre den Präsi gegen seinen Sohn austauschen. Michael Jackson wäre endlich wieder der Alte. Elvis wäre wieder schlank, Jimi Hendrix und Barry White wären wieder da und würden neue Songs machen.

Man selbst erwirbt also die Gewissheit, dass man auch über den Tod hinaus wirken kann – mit all den guten und schlechten Seiten.

Klingt alles nach Science Fiction, ich weiss. Stay Alive ist auch noch weit entfernt eine solche künstliche Identität zu schaffen, aber vielleicht ist das ja eines Tages das Ziel. Dazu braucht es natürlich mehr als SQL Datenbanken und Geotagging.

Bei facebook jedenfalls, kann sich keiner sicher sein, was passiert, wenn er nach dem dritten Mal nicht die AGB Änderung bestätigt hat. Facebook interessiert sich auch nicht für Tote, denn die kaufen dort nichts mehr und klicken auf keinerlei Anzeigen. Für facebook sind unaktive User also nur noch Ballast, die Speicher und Bandbreite kosten.

Ausserdem ist die Tresorfunktion interessant als Backup, so wie ein Schweizer Bankkonto. Das mit dem virtuellen Alter Ego kann ja noch werden. Die Zeit bleibt nicht stehen.

Die „kostenlose Gedenkstätte“ gibt es derzeit noch wie Grundstücke auf dem Saturn. Vielleicht ist es auch von Vorteil, dass der Dienst noch nicht hochgehypt wurde. Hier lassen sich sicher noch einige interessante Namen „grabben“ und später zu Geld machen oder für Werbezwecke nutzen. Die Anmeldung kostet nix und man tut sich nicht weh dabei, noch irgend einen Account zu haben.

Jaja ich weiss das ist alles etwas pietätlos, aber wir sind ja hier beim Marketing und nicht im Kindergarten. Fürs echte Grab bleibt nur der Stein, ist doch klar. So, wie es schon die alten Ägypter gemacht haben.

Stevia als Süssungsmittel in Getränken

9. September 2010 8 Kommentare

Stevia in Getränken – Getränke mit Stevia

Parallel zur Serie über die Stevia Verschwörung, hier einige „Selbstversuche“ mit dem Süssungsmittel.

Zunächst war mein erster Gang der, zur Apotheke. Im Kurort Bad Nauheim versuchte ich mein Glück. Da Stevia als Lebensmittel erst ab 2011 zugelassen werden soll ( und dies immer noch unsicher ist) hielt ich die Pillendreher für die Fachleute bezüglich des Zuckerersatzstoffes. Aber da lag ich falsch. Weder die Damen in der Apotheke, noch die in den drei folgenden Drogerien hatten jemals etwas von Stevia gehört, geschweige denn eine Ahnung wo man das denn bekommen könnte. Zumindest in der letzten Drogerie vermutete die Verkäuferin in der Kasse richtig: „Das könnte es im Reformhaus geben“.

Gesagt, getan, und so suchte ich das nächstgelegene Reformhaus auf. Nach ergebnisloser Suche im Sortiment, bekam ich von der Marktleiterin den Fingerzeig auf ein fast hinter der Verkaufskasse stehendes Regal. Dort fingerte sie mir eine Packung Steevia Tabs – eine den Süssstofftabletten vergleichbare „Darreichungsform“ hervor. Das sei genau das richtige zum Süssen von Getränken wie Kaffe, Tee und ähnlichem.

Ich kaufe also die 300er Packung mit der Bezeichnung Steevia Tabs „Gesund und Leben“.

Die Packung selbst ähnelt den bekannten Dosierspendern der konventionellen Süssstoffanbieter. Sie ist nicht ganz so professionell und scheint eher in kleinen Stückzahlen gefertigt. Der Preis von 8,95€ für wie gesagt 300 Stück, war dann doch recht üppig, das entspricht fast 3 Cent für eine Tablette. Stevia Tabs gibt es von verschiedenen Anbietern und zum probieren auch bei Amazon z.B. hier.

So sieht eine Packung Stevia Tabs aus...

Dazu muss gesagt werden, dass die Geschmacksbewertungen sehr individuell sind – wie das auch sonst im Leben so ist. Ob und wie es schmeckt sollte jeder selbst ausprobieren und sich nicht von Kommentaren ablenken lassen die erkennen lassen, dass Stevia nicht  den Geschmack getroffen hat. Es gibt über einhundert Stevia Pflanzen und bislang kein einheitliches Verfahren zur Herstellung des Süssungsstoffs. Zudem müssen die Tabs, da Stevia extrem süß ist, mit einem Füllmittel als Träger versehen werden, da eine Messerspitze Stevia reichen würde um mehrere Kannen Kaffe zu süssen….

Diesen Füllmittel – in meinem Fall Natriumhydrogencarbonat (auch Natron genannt)- hat sicherlich auch einen gewissen, schwachen Eigengeschmack,  so dass die Ergebnisse von Produkt zu Produkt und abhängig von der Zunge des Konsumenten schwanken können. Das Füllmittel ist übrigens ein nützlicher Zusatzstoff ( = Backpulver oder z.B.  Bullrichsalz) den man bedenkenlos konsumieren kann.

Süsse Orangenlimonade

Im ersten Versuch nahm ich etwas Orangenaroma ( ca. 1/2 Röhrchen ) von Dr. Oetker füllte die 1 Liter Flasche mit Sprudelwasser, einem Stevia Tab und wollte das ganze dann mischen.

Kurz gesagt – der Versuch schlug fehl. Dies vor allem, weil der Stevia Tab sich nur mühselig, unter Abgabe von kleinen Bläschen, auflöste und die im Wasser gelöste Kohlensäure innen an der Flasche hochstieg. Heute weiss ich wieso: Die chemische Reaktion mit der Kohlensäure im Wasser führte zur Bildung von weiterem Kohlendioxid und Wasser, was das ganze noch mehr zum Schäumen brachte.

Geschmeckt hat es obendrein auch nicht, das Orangenaroma ( eigentlich eine Backzutat), war einfach zu stark und penetrant. Eine irgendwie geartete Süsse, liess sich nicht mehr hinausschmecken. Vermutlich war aber auch ein Tabs einfach zu wenige, wie mir jetzt klar ist, aber die Mischung der Stevia Tabs mit kohlesäurehaltigen Getränken ist schon einmal gestorben ! Das liegt aber an dem Füllmittel Natron und nicht am Steevia selbst. Ich werde den Versuch also später mit anderen Formen von Stevia nochmals nachholen.

Am nächsten Tag dann zunächst der erneute Gang zum Reformhaus und die 50 gr. Packung des weissen Pulverkonzentrats besorgt. Der Preis lag bei sagenhaften 13,95€ und irgendwie fühlte ich mich wie ein Kokser mit dem kleinen teuren Zippertütchen…

Bei Amazon gibt es auch hier entsprechend die handliche Dose mit dem Pülverchen.

Der nächste Versuch- Stevia Tabs und Tee

Wesentlich besser als die Zippertütchen aus dem Reformhaus - Stevia aus der Dose!

Nicht täuschen lassen – das reicht für Jahre!

Heute dann, habe ich mit einer großen, 0,3 l Tasse heissem Tee mit Waldfrüchten weiter gemacht. Ich warf also zunächst ein Tab ein und beobachtete was geschah. Die Tablette treibt zischen an der Oberfläche und löst sich – wie zu erwarten – unter leichtem Schäumen schnell und restlos auf.

Der erste Schluck war noch keine Offenbarung. Süsse konnte man bestenfalls erahnen. Das Getränk war aber auch auf keinen Fall bitter. Irgendwie musste es also schon zumindest neutralisiert haben. Also habe ich ganz mutig eine zweite Tablette hinterher geworfen. diese löste sich ebenfalls sehr schnell, schnell sogar als die erste und als ich den erste Schluck nahm, war eine deutliche Süsse zu schmecken. Ich vergleich das mal mit dem Geschmack der üblichen Süssungsmittel. Auch drei Tabs waren problemlos möglich, der Tee wurde dadurch nicht übermäßig süss, was dafür spricht, dass das Stevia in den Tabs extrems verdünnt wurde.

Den etwas metallischen Nachgeschmack über den manche Kommentatoren bei Amazon berichten, kann ich bestätigen. Es ist auch ganz klar, dass das Natron bei geübten Nasen und Zungen diese Note als Abgang hinterlässt. Der Nachgeschmack ist aber nicht sonderlich stark und wie gesagt – er stammt ja nicht vom Stevia selbst, das viel zu konzentriert ist um es vernünftig in den Tee zu bekommen, sondern vom Füllmaterial.

Allerdings sind drei Tabs a 3 Cent nun doch ein etwas teuerer Spass. Um die gleiche Süsse mit konventionellem Zucker zu ereichen hätte man sicherlich 3-4 Zuckerwürfel in einer 0,3 l Tasse verwenden müssen.  So gesehen, ist das bei einer Diät zu verschmerzen.

Stevia Pulver pur in homöopathischer Dosis und eine Sprudelflasche…

Einen erstaunlichen Effekt kann ich jedoch vom Pulver vermelden. Als ich versuchte die Zippertüte mal vorsichtig zu öffnen, stellte ich fest, dass diese oben zusammengeklebt war.  Ich nahm also die Finger, mit denen ich die Tüte von aussen angefasst(!) hatte und führte sich mal zum Mund. Ich muss dazu sagen, dass Stevia als Pulver eine Konsistenz ähnlich wie sehr feiner Puderzucker oder sehr feines Mehl hat. Es ist also schwierig, damit umzugehen, ohne es allein durch Luftzug zu verhindern, dass es sich verteilt.

Als ich die Finger an die Zunge legte, spürte ich sofort den süssen Geschmack. Dies, obwohl kein Pulver an den Fingern zu sehen war. Als ich dann einige Zeit später noch einen Salat aß könnte ich bei allem was ohnehin süß schmeckte eine verstärkte Süssung feststellen. Der Steviaeffekt hatte also angehalten, ähnlich wie das bei ganz scharfen Gewürzen wie Chili z.B. manchmal der Fall ist, die auch noch lange Zeit nachdem man sie gegessen hat, diese noch schmeckt, oder wenn man erneut etwas ist der Geschmack wieder auftaucht.

Dabei wurde – zumindest in meinem Fall – selektiv, alles das was ich aß und was süss war, noch süsser – aber nicht unangenehm. Ein Nachgeschmack war nicht feststellbar. Es hingen also immer noch einige wenige Stevia „Atömchen“  auf meinen Geschmacksrezeptoren oder waren sonstwie im Mund vorhanden und wurden durch das erneute Essen aktiviert. Eine 0,2l Flasche mit Mineralwasser der Marke Selters schmeckte auf einmal süss, trotz Kohlensäure und das ganze war  nicht unangenehm.

Fazit: Es ist erstaunlich mit welch geringen Mengen man mit Stevia welche Effekte erzielen kann. Sicherlich muss das Kochen und die Zubereitung von Speisen ganz gezielt hierfür ausgelegt sein. Ein reines Ersetzen von Zucker durch Stevia scheint Verschwendung und ist wohl auch sehr schwierig umzusetzen. Dies auch, da Zucker nun mal als Kristall über ganz andere Eigenschaften bei der Geschmacksbildung verfügt.

Man sollte also bei Getränken durchaus mal neue Ansätze wagen, wie man Süsse erzeugen kann, die minimale Kalorien hat ( Hatte ich das eigentlich schon gesagt ? Lt. Hersteller Steevia 0,2 kcal pro Gramm für getrocknete Blätter ).

Wer hat bereits Erfahrung mit Stevia Getränken ?

Ich bin gespannt auf Vorschläge zu:

Alkoholfreien Cocktails

Spacedrinks mit Stevia ( Abgefahrene Geschmackserlebnisse der neuen Art)

Softdrinks mit Stevia – insbesondere etwas was mit Coca Cola mithalten kann!

Wer hat hat weitere Selbstversuche mit Stevia gemacht und kann Tipps geben oder hat leckere Rezepte für Erfrischungsgetränke dabei entwickelt ?

Einfach per Kommentar melden, bekannt geben oder sich bei mir melden, ich füge sie diesem Artikel ( nach einer Kostprobe ) gerne an!

Ansonsten erscheinen in den nächsten Monaten einige neue Rezeptebücher. Die sollte man abwarten. Die bislang verfügbaren sind überwiegend von durchwachsener Qualität.

Stevia online kaufen

Beim Stevialaden.de kann man mittlerweile aus einem riesigen Sortiment von Steviaprodukten auswählen. Stevia Zahnpasta, Stevia Naturkosmetik, Stevia Mundspülung und natürlich die Stevia Tabs.

Hier der Link:


Alles rund um Stevia bei Stevialaden.de!

Die Stevia Verschwörung

8. September 2010 11 Kommentare


An dieser Stelle folgen in den nächsten Wochen Informationen und Reportagen zum Thema „Stevia“.

Stevia ist ein natürliches Süssungsmittel, das aus einer südamerikanischen Pflanze (wissenschaftlich Stevia rebaudiana) genannt „Süsskraut“ gewonnen wird.

Aus den getrockneten Blättern der Pflanze kann man verschiedene Süssstoffe extrahieren, die um ein mehrfachses stärker wirken als Zucker oder üblicher Süßstoff.

Stevia soll sogar gegen Karies wirken – und das obwohl es bis zu 300 mal süsser als Zucker ist !

Die Entdeckung der Pflanze durch westliche Forscher geht auf das 19.te Jahrhunder zurück. Die Indios kannten ihre Wirkung schon lange.  Es gab immer wieder Anläufe, Stevia als Süssstoff zu etablieren, in einigen Ländern wie Japan ist dies erfolgt ( dort ist der in der EU erhältlich künstliche Süssstoff z.B. „Nutrasweet“ wegen Gesundheitsbedenken verboten). In der Eu aber ist Stevia als Lebensmittel nicht zugelassen und muss unter Tarnbezeichnungen in Reformhäusern und Drogerieren erworben werden.

Für die Sevia Fans liegt die Begründung klar auf der Hand: Die Zuckerindustrie und der Konzern Monsanto , der das Patent für den künstlichen Süssstoff hält, blockieren sämtliche Freigaben um ihren riesigen Geschäfte zu schützten. Ein sicherlich nicht ganz unberechtigte Hypothese. Würde Stevia zugelassen, würde diese den gesamten Zuckermarkt auf den Kopf stellen, neue Wettbewerber schaffen und alte Strukturen gefährden.

Aber es gibts sicherlich auch gute Gründe dafür, warum Stevia nicht so einfach in den Handel gelangt, sondern zunächst intensiv untersucht werden muss. Schliesslich handelt es sich bei Zucker um ein Grundnahrungsmittel, das so ziemlich jeder Konsument in irgend einer Form jeden Tag zu sich nimmt. Gäbe es gesundheitliche Bedenken, wäre eine vorzeitige Freigabe fatal.

Beleuchten wir doch mal ein wenig die genauen Hintergründe, warum – nach über 100 Jahren Forschung – Stevia noch immer nicht in Deutschland zugelassen ist und wo man Stevia bekommt bzw. wie man es verarbeitet.

Bücher zum Thema gibt es reichlich, wenn auch nicht alle wirklich gut sind. Rezeptbücher sind ebenfalls erhältlich und wenn wir schon dabei sind: Es gibt Stevia in verschiedenen Formen online auch zu kaufen!

Geschenke für Männer


Amazon Geschenk Gutschein

Geschenke für Männer bis 29 €

und solche die es werden wollen..

Alle Jahre wieder plagt uns ja der Geschenkstress. Ich sage „uns“, denn für die Damen ist das Aussuchen und Einkaufen von Geschenken wohl eher Lust als Last. Geld ausgeben – was beim Mann mit großem Trennungsschmerz verbunden ist – ist für Frau ein nahezu sinnliches Erlebnis.

Aber was erzähle ich da ( Man berichtige mich per Kommentar ), das eigentliche Problem ist es ja eher was man denn nun verschenkt. Da ist es jetzt eine wunderbare Gelegenheit, ganz in Ruhe die Geschenke für „die schönste Zeit des Jahres“ zu planen. Ich werde diese kleine Serie in Geschenke für Männer und Geschenke für Frauen unterteilen. Es müssen nicht zwangsläufig Geschenke zu Weihnachten sei. Auch zum Geburtstag, zur Beförderung oder zu sonstigen Anlässen eignen sie sich gut.

Der kleine Unterschied…

Bei Frauen dürfen Geschenke nicht praktisch sein, bei Männern müssen sie es ! Ein Mann ist über einen modischen Pullover als Geschenk ungefähr so erfreut, wie eine Frau über einen Dyson Staubsauger. Gar nicht.

Gehen wir also ans Eingemachte und schauen uns die Geschenkklasse bis 25 € an….

Bis 29€

Nach dem Motto: Männer sind Jungen die ab 7 nur noch größer,  nicht aber erwachsener werden…

Männern schenkt man gut und gern Dinge, die man aufklappen, aufschrauben oder sonst wie manipulieren kann. Es können oder dürfen kleine Schalter und Knöpfchen dran sein. Wichtig ist auch, das das ganze eine Bedienungsanleitung hat- sie merken schon wohin die Reise geht ?

Handlich, sportlich, nützlich und top bewertet-der nasentrimmer von Babyliss

Ein Nasentrimmer, da kann man nun wirklich nichts verkehrt machen. Obgleich man zunächst etwas pikiert reagieren könnte – Schönheit ist beim Manne nun mal nicht von Enthaarungsmitteln abhängig – wird nach dem ersten Auspacken die Begeisterung steigen. Denn man kann mit dem dollen Teil ja nicht nur die lästigen Nasenhaare trimmen, sondern auch die in den Ohren ! Sogar eine Trimmung der Augenbrauen ist möglich. Nasentrimmern gehören zu den Gegenständen im Leben eines Mannes, die er sich wohl fast nie selbst kaufen würde. Eher würde er bei Rewe an der Kasse ein Packung Kondome und Gleitgel bei einer 60-jährigen Kassiererin mit Kleingeld bezahlen, als zuzugeben, dass Nasenhaare unschön sind und man dagegen etwa stun sollte. Schenken Sie ihm dieses Teil und sie werden sehen, es brummt nur noch so im Badezimmer vor sich hin.
Bezugsquelle:  Babyliss Nasenhaar-Schneidemaschine Nose & Ear Hair Trimme

Es werde Licht

Ein Sturmfeuerzeug, das mit Benzin betrieben ist, ist der Traum eines jeden Big Boys !

Jeder kennt diese amerikanischen Filme, wo der Held an irgendeiner Stelle ein Feuerzeug nimmt, ins Stroh wirft und die ganze Hütte brennt ab. Sowas geht natürlich nur in diesem Ami Filmen. Bei uns gab es üblicherweise nur Feuerzeuge, die mit einem popeligen Drehrädchen arbeiten und die sofort ausgehen , wenn man sie irgendwo hin wirft. Auch ist der Geruch von frisch gezapftem Benzin am Morgen, der einem aus so einem Feuerzeug entgegen schlägt, einfach männlich ( nämlich ziemlich ekelhaft). Aber so soll es eben sein und wenn er noch keins hat, dann wird er die Gäste in den nächsten Stunden mit dem Geräusch des auf und zuschnappenden Verschlusses in den Wahnsinn treiben.

Ideal zum Sammeln

Motive gibt es viele und da die Menschheit sich in Jäger und Sammler unterteilt, kann es zur Infektion mit dem Zippo Sammelfieber kommen, das viele Männer befällt. Dann weiss man eben schon mal was man nächstes Jahr schenken kann.

Seien´s so gut und nehmen´s das Original von Zippo! Mit den Ersatzfeuersteinen und dem Feuerzeugbenzin hat er dann noch was zum Spielen und wir bleiben trotzdem unter 20 € !

Jetzt wird´s heiß - ein Zippo mit nacktem Girlie kommt bei richtigen Kerls immer gut an..

Auch schön, ein Geschenketui von Zippo mit allem Zubehör, was man(n) braucht.

Bezugsquelle : Zippo Feuerzeug Chrom gebürstet Geschenkset mit Benzin + Feuerstein-Spender

Lässt keine Fragen offen, oder?

Der Grillgott

Wenn er nun schon über ein echtes Männerfeuerzeug verfügt, dann kann er doch gefälligst mal – so wie in den alten Tagen in der Höhle – für Feuer und Nahrung sorgen !

Und so steht der Gott des Grills lässig, in einer Hand die Bierflasche, in der anderen die Würstchenzange und blickt in die untergehende Sonne. Mann-sein kann so schön sein !

Die dazu passende, Autorität verleihende Grillschürze gibt es schon ab rund 20 €..

100% reine Baumwolle mit Aufdruck :“Bin am Grillen – keine Tipps – Bier bringen – Abflug“

Na denn – Prost und guten Appetit !

Bezugsquelle: Grillschürze Bin am Grillen-Keine Tipps-Bier bringen-Abflug!

Geschenke für Männer – und solche die es werden wollen… bis 199 €

Scharfe SacheDas Leatherman Skeleton Tool ist ein wunderbares Spielzeug für den Outdoor Mann ebenso wie den Bürohengst.Stundenlang kann Mann sich mit den vielen Funktionen beschäftigen, die so ein Multitool besitzt. 

Ja, ein kleines Messer ist auch dabei, aber das ist nicht das Wichtigste. Lauter Knöpfe,Schalter und andere Bedienelemente, deren Funktion entschlüsselt werden muß.

Da es etliche Modelle gibt, hier die Empfehlung, für das schönste. Geeignet für alle Männer!

Leatherman L830958 Skeletool CX inklusive Nylonholster, Klinge aus 154 CM Edelstahl

Eine Uhr kommt immer gut an.Auch hier sollte der Schenker auf zahlreiche Funktionen achten, Robustheit, einen Markennamen und möglichst wenig Gold oder anderen Glitzerkram. Die Favoriten sind da nach wie vor Uhren des Herstellers CASIO. Da eine Uhr auch immer etwas von der Persönlichkeit des Trägers repräsentiert, hier einige Modelle passend zum Typ Mann:
Der Outdoor, Freizeit-in-Jeans TypEine Uhr für solch einen Mann braucht ein robustes Gehäuse, ein sportliches Design, das an das Armaturenbrett eines klassischen Rennwagen erinnert und viele Funktionen. Viiiiiele Einstellmöglichkeiten, sinnvoll und sinnlose Knöpfchen zum Erforschen.Der beschenkte Herr wird am Weihnachtsabend stumm stundenlang mit diesem Geschenk beschäftigt sein. Da können die Damen in Ruhe plaudern und die Kinder toben – er ist vertieft! 

Casio Herrenarmbanduhr G-Shock Funk GW-9200-1ER

Der Nerd, Technikfreak,Internetprofi,Programmierer-TypIndividualität ist für ihn wichtig. Man schwimmt nicht mit dem Strom, den das tun ja nur tote Fische. Die Uhr am Handgelenk drückt gleichzeitig den Stand der Technik aus, wobei sich nicht jedem Betrachter erschließt, wie diese Uhr denn nun zu Lesen ist. Das zeugt von technischem Wissen, das weit über das des Normalos (das sind Leute die einfach nur User sind – die unterste Stufe der IT Hierarchie) hinausgeht. Er liest die CT und nicht die Computerbild. Er mag Linux, hasst oder liebt Apple. Er würde auch auf eine Demo gehen und trägt eher lange Haare als kurze. Trinkt lieber Tee als Kaffee.Eine beliebte binäre Uhr ist zum Beispiel diese hier: 

The One Herrenarmbanduhr KERALA TRANCE KT102B1

Hier eine weitere  große Auswahl an binären Uhren in verschiedenen Designs!(Klick)

Tipps gegen das Rauchen

An dieser Stelle, findet ihr Tipps die helfen , mit dem Rauchen aufzuhören. Beim Einen hilft dieser beim, andereen jener. Wichtig ist, dass man nie aufgibt!

Der heutige Tipp heisst

“ Später“

Er fällt unter die Kategorie Selbstsuggestion. Ich wende diesen Trick an, wenn ich mit dem Rauchen aufgehört habe und drohe rückfällig zu werden. Evtl. geht es aber auch in den ersten Tagen der Entwöhnung. In jedem Fall eignet sich dieser Trick – den es ist ein Trick, kein Tipp – für die Probleme mit dem psychischen Entzug.

Sobald also das Verlangen nach einer Zigarette aufkommt, quält man sich nicht ab, sondern gibt diesem Wunsch nach!

„Allerdings“ sagt man sich – und evtl. Umstehenden -“ Jetzt nicht; ich rauche später eine“. Man fügt einen Bezugspunkt hinzu, zB.: „Nach dem Essen“ , „In der nächsten Pause“, „Auf der Fahrt zurück im Auto“.

Man hat das natürlich nicht vor ! Aber dadurch, dass man den Widerstand gegen das Bedürfnis aufgibt und gleichzeitig einen festen Punkt in der Zukunft angibt, entspannt sich die Situation und das Bedürfnis verschwindet. Es ist ohnehin jetzt nur noch eine Kopfsache ( Nach ca. 3 Tagen) und so legen wir den Kopf herein!

Wenn dann „Später“ kommt, haben wir unser Vorhaben meist schon längst vergessen oder verschieben es erneut auf „Später“. Wichtig ist den Widerstand aufzugeben ( „Nein, ich rauche jetzt keine!“) und stattdessen sich selbst zu suggerieren, man würde es tun , aber eben später.

Mit der Zeit braucht man diese Technik immer weniger…

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