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Die Stevia Verschwörung


An dieser Stelle folgen in den nächsten Wochen Informationen und Reportagen zum Thema „Stevia“.

Stevia ist ein natürliches Süssungsmittel, das aus einer südamerikanischen Pflanze (wissenschaftlich Stevia rebaudiana) genannt „Süsskraut“ gewonnen wird.

Aus den getrockneten Blättern der Pflanze kann man verschiedene Süssstoffe extrahieren, die um ein mehrfachses stärker wirken als Zucker oder üblicher Süßstoff.

Stevia soll sogar gegen Karies wirken – und das obwohl es bis zu 300 mal süsser als Zucker ist !

Die Entdeckung der Pflanze durch westliche Forscher geht auf das 19.te Jahrhunder zurück. Die Indios kannten ihre Wirkung schon lange.  Es gab immer wieder Anläufe, Stevia als Süssstoff zu etablieren, in einigen Ländern wie Japan ist dies erfolgt ( dort ist der in der EU erhältlich künstliche Süssstoff z.B. „Nutrasweet“ wegen Gesundheitsbedenken verboten). In der Eu aber ist Stevia als Lebensmittel nicht zugelassen und muss unter Tarnbezeichnungen in Reformhäusern und Drogerieren erworben werden.

Für die Sevia Fans liegt die Begründung klar auf der Hand: Die Zuckerindustrie und der Konzern Monsanto , der das Patent für den künstlichen Süssstoff hält, blockieren sämtliche Freigaben um ihren riesigen Geschäfte zu schützten. Ein sicherlich nicht ganz unberechtigte Hypothese. Würde Stevia zugelassen, würde diese den gesamten Zuckermarkt auf den Kopf stellen, neue Wettbewerber schaffen und alte Strukturen gefährden.

Aber es gibts sicherlich auch gute Gründe dafür, warum Stevia nicht so einfach in den Handel gelangt, sondern zunächst intensiv untersucht werden muss. Schliesslich handelt es sich bei Zucker um ein Grundnahrungsmittel, das so ziemlich jeder Konsument in irgend einer Form jeden Tag zu sich nimmt. Gäbe es gesundheitliche Bedenken, wäre eine vorzeitige Freigabe fatal.

Beleuchten wir doch mal ein wenig die genauen Hintergründe, warum – nach über 100 Jahren Forschung – Stevia noch immer nicht in Deutschland zugelassen ist und wo man Stevia bekommt bzw. wie man es verarbeitet.

Bücher zum Thema gibt es reichlich, wenn auch nicht alle wirklich gut sind. Rezeptbücher sind ebenfalls erhältlich und wenn wir schon dabei sind: Es gibt Stevia in verschiedenen Formen online auch zu kaufen!

  1. 8. September 2010 um 16:34

    Ähm, und wie stehts um gesundheitliche Bedenken bzgl. Aspartam und auch unserem werten Haushaltszucker? ;o)

    Wenn Stevia frei verkäuflich wäre, würden nicht nur die Zuckerindustrie und Monsanto arg straucheln, auch die Zahnmedizin-Branche würde zurückstecken müssen – selbst wenn Stevia keine antikariogene Wirkung haben sollte, so würde es zumindest nicht kariogen wirken.

    Und dass diese mächtigen + finanzstarken Lobbies still zugucken, statt dem entgegenzuwirken, mag man ja wohl nicht glauben – auch, ohne Verschwörungstheoretiker zu sein.

  2. 12. September 2010 um 18:58

    🙂 die Verschwörung ist ja mittlerweile aufgedeckt …
    nicht umsonst steht Stevia bzw. Rebaudiosid-A auch in Deutschland kurz vor der Zulassung. Warum? Naja, auf meinem Blog zum Shop gehe ich darauf ausführlich ein.

    Stevia war für den Verbraucher übrigens nie „verboten“, es gilt lediglich eine eingeschränkte Handelsfähigkeit, was ganz einfach bedeutet, daß Stevia INNERHALB von Deutschland nicht verkauft werden darf.
    Der Verbraucher jedoch konnte sich schon immer seinen Steviabedarf im Ausland kaufen – vollkommen legal.

    Viele Menschen lassen sich allerdings blenden!
    Das hochkonzentrierte weiße Pulver (Steviosid) ist nicht für den Verbraucher geeignet. Hier bei uns in Paraguay dient es ausschließlich der industriellen Weiterverabeitung!!!!
    Dieses Extrakt, welches die 500fache Süßkraft von Zucker hat, läßt sich nämlich so gut wie gar nicht dosieren. Ergebnis ist dann im günstigsten Fall Bitterkeit.

    Meine Kunden haben das längst begriffen und schätzen die gut komponierten Steviapulver und -tropfen – direkt aus Paraguay – dem Herkunftsland der Stevia.

    Mehr Informationen gibt es im Shop und natürlich im Blog.

    Sonnengrüße aus Paraguay
    Yerbabuena

    • 13. September 2010 um 07:03

      Das Steviosid ist simpelst für den Endverbraucher geeignet – wir mischen ~ 8 gestrichene TL davon in einer 100ml-Tropfflasche mit abgekochtem Wasser, schütteln es durch, bis es sich gut vermischt hat und dann heißts schon „Ab in den Kaffee/Tee/…“ damit.

      Der bittere Geschmack hat meines Wissens eher etwas mit der Qualität des Ausgangsmaterials zu schaffen denn mit der Konzentration des „Wirkstoffs“ – wir haben 2 unterschiedliche Stevioside verwendet bislang – eines – ohne Herkunfsangabe – war enorm bitter und das aus Paraguay ist völlig frei von schmeckbaren Bitterstoffen.

      In diesem Sinne: Nette Werbung…

      • 13. September 2010 um 13:40

        Jeder darf selbst entscheiden, was er für sich als gesundheitsförderlich betrachtet🙂

        Es sollte jedoch dabei beachtet werden, daß die An- und Verwendung von reinem Steviosid NICHTs mit dem „ursprünglichen und seit Jahrhunderten verwendeten“ Stevia zu tun hat, davon abgesehen, daß bei der Herstellung diverser Steviaprodukte (z.B. Tropfen) nicht allein das Mischungsverhältnisse ausschlaggebend ist, sondern auch die Hygiene (Bakterien, Keime etc.) bzw. die Haltbarkeit eine große Rolle spielt.

        Hier in Paraguay ist wirklich vieles möglich und wenig wird sehr eng gesehen oder wird umgangen – aber Steviosid in Reinform wird weder empfohlen, noch verkauft und auch nicht verwendet.

        Wenn ich hier erzähle, daß die Deutschen das Steviosid pur kaufen, weil sie es für das NonplusUltra erachten, ernte ich nur ungläubige Blicke!

        Was den bitteren Geschmack betrifft, gebe ich dir vollkommen recht – Stevia aus Paraguay wird niemals bitter schmecken, im Gegensatz zum Stevia aus Fernost.

      • 14. September 2010 um 21:17

        Ein bisschen Werbung- ja, aber im Gegenzug doch durchaus informativ! Daher lassen wir ihm das mal durchgehen. Das mit den unterschiedlichen Qualitäten werde und möchte ich gerne einmal testen.

      • 15. September 2010 um 05:45

        nur1cent: Das krasse ist, dass das bittere Steviosid-Pulver, das wir zuerst hatten, a. teurer war als das bitterfreie aus Paraguay und b. zumindest Citronensäure enthielt. Das bitterfreie hingegen ist reines Steviosid. Der Preis ist nicht immer auch der Beweis für Qualität – dafür kaufe ichs dann gern auch online. ;o)

  3. 18. Oktober 2010 um 19:28

    Hallo,
    eine sehr infomative und schöne Seite. Ich möchte zum Thema Stevia Aufklärung noch etwas beisteuern: Ich nutze Stevia in diversen „Formen und Anwendungen“ seit über 3 Jahren und war auch in Paraguay vor Ort. Ich habe alle verfügbaren Informationen & Recherchen nun in einem kleinen Ratgeber zusammen gefasst. Ein Besuch lohnt sich unter http://steviastory.com. Denn Stevia ist noch mehr als nur süß🙂
    Und Setvia kann auf jeder Fensterbank wachsen. Ich zeige Ihnen wie,
    Daniel

  4. 21. Oktober 2010 um 21:22

    Herrlich, dass jetzt scheinbar auch MLM Teil haben will am großen Potential von Stevia…O_o
    Man googele nur einmal nach der im Impressum genannten „YouTainMent“, eine Ltd, mittlerweile oder auch in Bütschwil, CH, primäre Ergebnisse = Panama.

    Ebenso herrlich anonym gehaltene Domain-Infos, Daniel.

    Ich könnt ins Essen brechen…!

  5. 22. Oktober 2010 um 12:45

    zufällig gefunden habe ich … für jene, die unbedingt ein Buch brauchen.

    The Stevia Story;
    A tale of incredible sweetness & intrigue,
    by Linda and Bill Bonvie and Donna Gates

    Preis: $ 6,95
    🙂

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